Donnerstag, 7. Mai 2009

Funkstille. Absolutes Brain-Fucking. Die Ideen ergeben ein großes Spektrum. Nun werden sie seziert und in neuer Form zusammen gebaut, geboren. Wir haben viel Input bekommen und es ist im Moment so viel, dass es schon fast wieder das Gehirn lahm legt. Aber keine Sorge, wir werden es in die richtige Form packen und uns selbst übertreffen oder zumindest einen Fortschritt für uns verbuchen...
so long...

Montag, 4. Mai 2009

















Gegenwärtig ist die Unterscheidung zwischen Ästhetik und Anästhetik wichtig. Die Informationsgesellschaft konfrontiert uns zum einem mit sinnlicher Überreizung, zum anderen mit Wahrnehmungsverlust. Das Unsinnliche, das dem Sinnlichen entweichende, bezeichnet Welsch als Anästhetik (im Gegensatz zur Ästhetik, die in Form von Aisthesis die sinnliche Wahrnehmung betrifft). Ästhetik ist nicht nur mit medientechnologischer Anästhetik konfrontiert, Anästhetik kann selbst zum Prinzip der Ästhetik werden, insofern als die Ästhetik aufgefordert ist, Prozesse, die sich der sinnlichen Wahrnehmung entziehen, dennoch, also anästhetisch, zugänglich zu machen (Bsp: Bruce Nauman). Anästhetik ist also komplementär zur Ästhetik, denn sie erprobt die Grenzen der Wahrnehmung. (Wolfgang Welsch)

Wird meine Wahrnehmung durch Ästhtik gefördert und gefordert und durch Anästhetik aufs Äußerste heraus gefordert? Oder überreizt die Anästhetik unsere Sinne? Ensteht Anästhetik erst durch das Brechen der ästhetischen Grundregeln? Welches sind folglich überhaupt ästhetische Grundregeln?

What a day. Give me the rules of aesthtics!














Constanze Peres
SCHÖNHEIT UND ALLTAGSERFAHRUNG


3.1. Attributiver und prädikativer Gebrauch von „schön“„Schön“ kann man in zweifacher Weise verwenden: 1. attributiv, 2. prädikativ
In Sätzen wie: „Schau dir die schöne Profil-Linie an“ hat „schön“ attributiven, in: „Das Haus ist schön“ prädikativen Charakter. Erst wenn ein Satz in die prädikative Form verwandelt werden kann, läßt sich entscheiden, ob es sich um einen buchstäblichen und ernsthaften Sprachgebrauch handelt. Sagt jemand z.B.: „Das ist ein schöner Unsinn“ und wir setzen den Satz in die prädikative Form, dann wird daraus: „Das ist ein Unsinn und er ist schön“. Der Satz wird selbst unsinnig und zeigt dadurch, daß „schön“ hier in irgendeinem metaphorischen Sinne eingesetzt wurde,der mit Schönheit als einer ernstzunehmenden ästhetischen Kategorie nichts zu tun hat.
Die Differenzierung von attributiver und prädikativer Verwendung hat aber noch viel weiter reichende Konsequenzen. In den Ausdrücken „der schöne Anschlag der Pianistin“ und „der schöne Klang der Streicher“ ist die genauere Bedeutung des attributiven „schön“ in beiden Fällen sehr unterschiedlich. Der „schöne Anschlag“ Martha Argerichs z.B. wird im Vergleich mit anderen Pianisten als „pianistisch (besonders) schön“ bezeichnet, der Klang der Streicher der Staatskapelle Dresden im Vergleich mit anderen Orchestern und nicht mit Pianisten. In beiden Fällen kann man zumindest einige sachspezifische Kriterien angeben. So würde z.B. „der differenzierte Anschlag der Pianistin“ oder „der volle, homogene Streicherklang“ präziser die Wertung umschreiben, die mit dem attributiven „schöner Anschlag“ und „schöner Streicherklang“ gemeint war.
Transformiert man aber die beiden Ausdrücke in die Sätze „Dies ist der Anschlag einer Pianistin und er ist schön“ sowie „Dies ist der Klang der Streicher und er ist schön“, dann sagt „ist schön“ etwas anderes aus; etwas, was diese beiden und viele andere Fälle gleichermaßen umfaßt und zwar in einer Bedeutung, die nicht an eine Sachgrundlage wie Streicherklänge oder Pianistenanschläge gebunden ist. Nur in dieser Verwendung ist das Wort „schön“ nicht durch präzisere Vokabeln ersetzbar. Positiv ausgedrückt: das Wort „schön“ ist primär im prädikativen Gebrauch als eigenständige und übergreifende ästhetische Vokabel relevant.

http://www.dgae.de/

Samstag, 2. Mai 2009















Der kreative Prozess des Zusammenführens von äußerer und innerer Schönheit ergibt die Gestaltung eines Objekts.
Das Resultat: Unsichtbares in und hinter den Dingen ist besonders und unverkennbar. Natürlich ist es einfacher, den Gegenständen nur ein hübsches Aussehen zu verleihen.
Problem: Copy-and-Paste-Verfahren von anderen Produkten und innere Werte gehen verloren.

Design muss einem ästhetischen Anspruch folge leisten und gleichzeitig nützlich sein. Sie muss auf veränderte Lebensformen reagieren können. Ein Designer muss Bestehendes hinterfragen, Schwachstellen auspüren, Probleme lösen und neue Ideen entwickeln. Es reichen nicht nur Oberflächlichkeit, Behübschung, überflüssige Verschnörkelung und eine Geschmacksdidaktur. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und die Nutzer sind keine blinden Konsumenten und willenlose Opfer.

...soso hmmmm...



















haha, gestern maibaum auf kopf...
sonnenschein. ästhetik und anästhetik. anästhetik ist nicht anti-ästhetik.
wie wichtig ästhetik im zusammenhang mit design ist sehen wir an dem beispiel von Starbucks.
1987 mit einem Cafè in Seattle begonnen, betreibt das unternehmen 10 jahre später hunderte von café-stores mit gewinnen von über 450 mio. us-dollar. der schlüsselfaktor dafür war die systematische planung eines einheitlichen ästhetischen stils. (dies ist nachgewiesen, s. "marketing-ästhetik"; bernd schmitt, alex simonson)...
doch welchen stellenwert hat die an-ästhetik? wir werden es herausbekommen, dank neu erworbener literatur, hähä.

Freitag, 1. Mai 2009















gestern den besen ausgeführt & eine runde um den berg geflogen...hex hex!

wie kategorisiert man schönheit? gibt es eine skala für ästhetik und wann empfinden wir etwas als so schön, dass es uns länger in erinnerung bleibt? es gibt eine alltägliche und selbstverständliche schönheit. aussergewöhnliches fällt auf, aber nicht unbedingt durch besondere ästhetik sondern durch "ecken & kanten". wie dosiert man solche kanten effektiv?

hmmmm...

Donnerstag, 30. April 2009


















http://www.emigre.com/Editorial.php?sect=1&id=20
this is a link to an essay of mr. keedy, a designer from l.a. future of graphic design and a critical examination of graphic design in postmodernism and after postmodernism.
Perhaps this is exactly the point of time to publish an creation with rules of aesthetics to satisfy one's thirst to new rules after postmodernism?! You`ll get it!

Mittwoch, 29. April 2009


















good day, today. positive feedbacks, sunshine and beer at the dreisam!
wir kommen so langsam an des pudels kern heran, jepp. heute ist uns beiden ein riesen stein vom herzen, da das ganze eine gute richtung annimmt und an "form" gewinnt.

Ästhetik


Aus dem Griechischen für Wahrnehmung.
Philosophisch umgangssprachlich ist Ästhetik die
Wissenschaft vom Schönen, vom sinnlich Wahrnehm­baren,
von einer Sinn­erkenntnis aus der natürlichen Schönheit der
Dinge heraus. Also auch die Lehre von der Gesetzmäßigkeit
und Harmonie in Natur und Kunst.

Die ästhetizistische Lebens­ und Kunstanschauung räumt
dem Ästhetischen vor anderen Werten absoluten Vorrang
ein. Ästhetisches ist wahrnehmbar, stilvoll­schön, geschmackvoll
und ansprechend.
Ästhetik als Kommunikationswissenschaft betont die
sinnlich auffassbaren Strukturen eines Kunstwerks
bzw. des Ergebnisses eines kreativen Aktes, deren
ästhetische Zeichen­Komplexe entschlüsselt werden
können. In der visuellen Gestaltung führt visuell
logisches Vorgehen in der Regel zu ästhetischen
Ergebnissen. Gefällig erscheinende Medienprodukte
werden als ästhetisch beschrieben.
(aus Theorie der visuellen Kommunikation von Frank Barth)














this is from graphic designers for graphic designers.

actually there`s no literacy particularly dealing with graphic design & aesthetics.
well there has to be one...

Dienstag, 28. April 2009
















Schönheit
ist ein abstrakter Begriff, der stark mit allen Aspekten menschlichen Daseins verbunden ist. Mit der Bedeutung dieses Begriffes beschäftigt sich hauptsächlich die philosophische Disziplin der Ästhetik
. Wie jede Wertung, ist dieser emotional positiv belegte Begriff von Wertvorstellungen und Bewertungszielen abhängig, die auch durch gesellschaftliche Konventionen geprägt werden. Welche Wertmaßstäbe dem Begriff „Schönheit“ zu Grunde liegen, und wie diese zustande kommen, ist auch Untersuchungsgegenstand von Natur- und Geisteswissenschaften.

Kunst
Seit der Moderne ist die Kategorie der „Schönheit“ auch für die Kunst kritisch angefochten. Das „Schöne“ ist nicht mehr der „Glanz der Wahrheit“, sondern im Gegenteil das „Schöngemachte“, „Geschmeichelte“ und von daher „Unwahre“. Der ganze Begriff der „Mode“ und „Moden“ bekommt deshalb gerade in Bezug auf Kunst den Charakter des „Unernsten“ und „Unwahren“ und deshalb „Unkünstlerischen“. Im Extremfall wird das zu schöne, dekorative Bild dem „Kitsch“ zugerechnet. Alternative Ästhetiken wie die des „Erhabenen“, „Hässlichen“, „Interessanten“ oder „Authentischen“ ersetzen in der Kunst der Moderne zunehmend das „Schöne“, von dem man sich keinen Begriff mehr machen kann.




erwischt














schreck ist emotion. relative wahrnehmung. wann bewege ich mich eigentlich nur in Zeit und wann nur im raum? verliert unsere direkte kommunikation durch die macht der medien an bedeutung oder verschlucken unsere medien einfach die bedeutung und alles verkümmert? medienkrieg und wir machen mit? wo ist da grafik-design und visuelle kommunikation angesiedelt? Ziel: eindeutiger kommunizieren aber mit emotion.
yes. unser kurzkonzept steht. hier ein auszug, sozusagen ein versuch die amme unserer idee, an deren brust die ästhetik unser schaffen zum wachsen bringen soll, in worte zu packen.

"Zeit und Raum sind in der Relativitätstheorie keine festen Größen, sondern relativ zu der Geschwindigkeit, mit der sich ein Beobachter bewegt. Die Spezielle Relativitätstheorie (1905) bezieht sich auf alle Körper in Bewegung - die Allgemeine Relativitätstheorie (1916) bietet die zugehörigen Erklärungen zum Verständnis der Gravitation. Zum Thema "Zeitverstreichen" geht man in der modernen Physik von Folgendemaus: Bewegt man sich zu 0% im Raum, dann bewegt man sich zu 100% in der Zeit. Bewegt man sich zu 10% im Raum, dann bewegt man sich zu 90% in der Zeit (also stets zu 100%). Bei Erreichen von Lichtgeschwindigkeit bewegt man sich "angeblich" zu 100% im Raum und zu 0% in der Zeit. (www.kunstidee.com/ideen/ideen-59.htm)
Hierzu kommt nun der Begri der Dromologie, mit dem sich Paul Virilio befasste. Die Dromologie beschreibt die Macht der Geschwindigkeit die gerade die Medien heute erzeugen und durchlaufen. Virilio stellt die These auf, dass die Bewegung der Lichtgeschwindigkeit schnellen Informations uten dem Menschen keine Zeit mehr lassen sich zu re ektieren, er sich also schneller in der Zeit als im Raum bewegt und Emotionen verkümmern sowie direkte, klare Kommunikation unmöglich werden (Dieser Sachverhalt wird noch genauer de niert). Daraus lässt sich wiederum schließen, dass es wichtig ist, Emotionen zu wecken, Raum für Re ektionen zu lassen und dies sollte der Begri der Ästhetik ermöglichen. Das angemessene Verhältnis von
Form und Inhalt verscha t den ästhetischen Genuss. Ästhetik ist also Genuss. These: Das Emp nden der Ästhetik ist vom jeweiligen Be nden in Raum und Zeit abhängig und wird in Zukunft immer wichtiger, um die durch die Macht der Geschwindigkeit entstehenden De zite des Einelnen auszugleichen. Ästhetik ist Emotion und Säule des Gra k-Designs. Was wird als ästhetisch empfunden und was als schön oder hässlich? Wird die Zukunft des Gra k-Design seinen Schwerpunkt auf Emotion, Klarheit und „Ruheraum“ setzen? Was ist die Relativität in Design und was bedeutet die sich verändernde Wahrnehmung der Menschen für Grafik-Design?"